Dienstag, November 21, 2017
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Holokaustüberlebende

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Bericht Juli 2017


Bericht Januar 2017

Letztes Jahr haben wir mehr als 230 Holokaustüberlebenden in Jerusalem gedient. 

Wir arbeiten mit drei Gesellschaften von Konzentrationslager- und Gettho-Überlebenden zusammen. In unserem Treffen diskutierten wir über die grössten Bedürfnisse dieser Menschen und halfen ihnen dann.

Ein Team und ich besuchten die Leute zu Hause. Manchmal sprachen wir nur mit ihnen und hörten ihren Lebensgeschichten zu. Einige von ihnen sind einsame Menschen, die keine Familie haben. Ihr grösster Feind ist die Einsamkeit. Sie sind sehr dankbar, wenn wir mit ihnen zusammensitzen und ihnen zuhören. Wir versuchen immer etwas mitzubringen: Früchte, Säfte und Snacks.

Auch während den jüdischen Festen bringen wir Essensgutscheine oder Kleider, die für sie gespendet wurden.Einige von ihnen sind sehr arm und sind froh um jede Hilfe. Wir machten ein paar häusliche Reparaturen für Leute, die dies nicht selbst bewältigen können. Es war ein grosser Segen, sie aus lauter Freude weinen zu sehen – und jetzt sind sie jedes Mal, wenn ich mit ihnen spreche, voll Dank.

Wir bauen mit ihnen eine herzliche Beziehung auf. Wir rufen uns gegenseitig jederzeit an.Ich organisierte für sie Konzerte mit hebräischen, jiddischen und russischen Liedern in verschiedenen Städten. Das öffnet ihre Herzen und sie sind glücklich von der Liebe Gottes zu hören. Einmal nahmen wir sie mit ins SPA Chamey Gaash. Sie hatten eine gesegnete Zeit beim gemeinsamen Schwimmen und Essen. Auf dem Weg zurück hat Benjamin sein Zeugnis mit ihnen geteilt. Es war grossartig, die meisten von ihnen waren offen und glücklich es zu hören.

Am Purimfest organisierten wir ein kleines Konzert in der Christ Church, es wurde klassische Gitarre gespielt, gesungen und Benjamin gab wieder ein kurzes Zeugnis.

Wenn sie einen Arzttermin haben oder sonst irgendwie Pflege brauchen, helfen wir ihnen. Ein Mann hatte eine sehr schlimme Zehennagelkrankheit, die nicht einmal die Ärzte berühren wollten, um den Nagel zu entfernen. Ich fand eine gläubige Schwester, die einverstanden war, ihm Pedicure zu machen. Durch Gottes Hilfe wurde er total geheilt. Stellt euch seine Freude vor.

Natürlich sind sie alt und einige von ihnen sind gestorben, aber in meinem Herzen ist der starke Wunsch, in den letzten Tagen ihres Lebens das Beste zu tun, um ihnen Gottes und unsere Liebe zu ihnen zu zeigen.

In Zukunft möchten wir ein warmes Haus für sie finden. Wir brauchen ein neues Auto, mit dem wir ihnen dienen können. Wir möchten weiterhin Wohnungen reparieren, sie besuchen, Konzerte für sie organisieren, Lebensmittel verteilen, sie lieben und ihnen Gottes Liebe zeigen.

Ich danke euch für eure Unterstützung, die ihr uns sendet. Ohne sie könnten wir das alles nicht tun. Gott segne euch, euer Team  und die Menschen, die Geld geben, um diesen Dienst und Israel zu segnen.

In Liebe

Ysrael R.




(c) 2015, by Gemeindehilfe Israel, Toffen CH