Dienstag, November 21, 2017
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Bericht Juli 2017

Bericht September 2016

Zufolge des Krieges in der Ukraine verliess eine grosse Zahl Juden das Land um eine neue Heimat in Israel zu finden. Viele von diesen kommen ohne Papiere nach Israel und werden dort zunächst als Touristen behandelt. Das bedeutet, sie müssen in einem langwierigen Prozess ihr Jüdischsein beweisen. Hier setzt das Projekt der Hilfe für ukraninische Flüchtlinge ein. Die Unterstützung durch die Gemeindehilfe gilt nicht nur aber auch an Jeschua Gläubigen.


Aus den Berichten unseres Partners in Israel
Viele Familien haben die Staatsbürgerschaft erhalten dank unserer Unterstützung mit rechtlicher Hilfe, DNA Tests, humanitärer Hilfe und Übersetzung / Beglaubigungskosten von Dokumenten.

Wir erlebten einen grossen Sieg für Katja und ihren Sohn nach dem Auseinandersetzungstreffen mit der Auswanderungskommission der Knesset. Wir schrieen vor Freude als wir hörten, dass sie nun Bürger von Israel ist! Jetzt haben sie eine Zukunft und Hoffnung hier im Land ihrer Väter.

Kürzlich wurde ich nach Ramle eingeladen, um zu einer Gruppe von Neueinwanderern zu sprechen.Wir haben eine gute Arbeitsbeziehung mit der politischen Gemeinde von Ramle entwickelt. Ramle bekommt viele Neueinwanderer; die Preise für Mietwohnungen sind dort tiefer. Die lokale, messianische Gemeinde in Ramle ist massgeblich daran beteiligt, den Einwanderern regelmässig zu helfen und durch sie haben wir viele neue Leute erreicht, die unsere Hilfe brauchen.

Wir haben die Familie von Vladislav Tereshkov stets begleitetet und ihnen geholfen, seit sie 2014 in Israel ankommen sind. Wir halfen ihnen finanziell, besuchten sie regelmässig zu Hause oder in Spitälern,  bezahlten ihre Spitalrechnungen und luden sie zu einer speziellen Sitzung der Knesset ein.

Heute waren wir mit ihnen beim Obersten Gerichtshof von Israel in Jerusalem, um ihr Recht auf Aliya einzufordern. Vladislav war nicht mit uns, da sich seine Gesundheit so sehr verschlechterte, dass er nicht reisen kann. Seine Ehefrau Natalia und die Kinder vertraten die Familie vor dem Gericht. Erstaunlicherweise bot das Innenministerium ihnen eine Woche vor der Sitzung des Obersten Gerichts vorübergehendes Aufenthaltsrecht an, ungeachtet dessen, dass wegen Vladislavs kriminellen Vorfällen vor 20 Jahren   abgelehnt wurde, ihnen Bürgerschaft zu gewähren (er ist nach der Halacha jüdisch). Vorübergehendes Aufenthaltsrecht wird ihnen nicht helfen, denn Vladislav braucht dringend eine offene Herzoperation, aber ihr Recht auf Krankenversicherung wird erst nach 6 Monaten beginnen. Der Richter begann damit zu sagen, weshalb man noch irgendetwas diskutieren müsse, wenn das Innenministerium ihnen schon vorübergehendes Aufenthaltsrecht gewährt habe. Es schien als hätten die Richter ihre Meinung schon gefasst.

Ich betete leise unter Tränen im Gerichtssaal  für die Familie, als ich plötzlich eine „mini“ Vision sah: eine Taube, die sanft auf der Schulter des Hauptrichters landete. Es war interessant zu beobachten, was als nächstes geschah – als die Richter die Geschichte von Vladislav und seinem Gesundheitszustand hörten, begann sich ihre Meinung zu ändern. Plötzlich nahm einer der Richter einen klaren Standpunkt ein: „Das Rückkehrrecht spricht vom Recht jedes Juden nach Israel zurückzukehren, falls er die Gesellschaft nicht gefährdet.“ „Dies meint“, sagte er, „dass, wenn eine Person gegenwärtig nicht gefährlich ist, sollte er das Recht haben, Aliya zu machen, auch wenn er in der Vergangenheit gefährlich war.“ Der Vertreter des Innenministeriums widersprach laut, aber dies änderte nichts mehr am Resultat:

Heute hat das Oberste Gericht verfügt und eine unabhängige, medizinische Einschätzung von Vladislavs Gesundheitszustand verlangt, um weitere Entscheide treffen zu können. Bitte betet, dass Vladislav diesen Leidensweg durchsteht und dass das Oberste Gericht fordern wird, dass das Innenministerium ihnen nach all dem die Staatsbürgerschaft gewähren soll.

Danke, dass ihr für diese Familie betet!


(c) 2015, by Gemeindehilfe Israel, Toffen CH